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Galerie der Stadt Trutnov

Slovanské náměstí 38 541 01 Trutnov

Tel.: +420 499 815 916
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www.galerietu.cz

hat ihr Domizil in einem sehr schönen, wertvollen und denkmalgeschützten Renaissance-Bürgerhaus aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Bildende Kunst nähert sie der Öffentlichkeit nicht nur mit Ausstellungen im Interieur, sondern auch jedes Jahr mit der Freilandausstellung Sochy v Trutnově (Statuen in Trutnov) an.

Das Haus mit der Konskriptions – Nr. 38 befindet sich im südlichen Teil der Schlesischen Strasse (Slezská ulice), unweit des ursprünglichen Unteren Tores (Dolní brána). Es gehört zu den bedeutendsten Denkmalbauten in Trautenau. Es handelt sich um ein Bürgerhaus im Renaissancestil aus den Jahren 1580 – 1590 mit erhaltener ursprünglicher Gliederung in allen Etagen.

Die nördliche Frontseite hatte im Erdgeschoss zwei halbkreisförmig geschlossene Arkaden, die bei der vorherigen Rekonstruktion durchbrochen wurden. Die ursprüngliche Renaissanceverputzung hat sich nicht erhalten, sie wurde von einer Neurenaissancefassade aus den Jahren 1870 – 1880 überdeckt. Vor der Ausstattung des Hauses sind nur die Fensterverkleidungen der Etagen und gemischtes Mauerwerk erhalten geblieben.

Die westliche Frontseite ist ebenfalls einstöckig. Über dem Eingang zum Stockwerk ist ein Fenster mit Steinverkleidung, im mittleren Teil ist im Erdgeschoss ein ursprünglich im Renaissancestil erhaltenes Fenster mit barocker Steinverkleidung.

Die südliche Frontseite ha teine mit Pfeilern versehene Loggia, die in dem Stockwerk vier halbkreisförmig abgeschlossene Arkaden hat.

Die Kellerräume waren über ein Treppenhaus von dem Masthaus aus zugänglich, die eine neue Unteransicht hat. Ein weiteres gewölbtes Treppenhaus mit Steinverkleidung führt zu dem Räumen unter der Speisehalle ins Erdegschoss.

Das Erdeschoss hati m nördlichen Trakt eine gewölbte Speisehalle, der benachbarte Raum ist durch einen Gang mit Renaissance-Spalett (hölzernen Fensterladen) verbunden. Von der Speisehalle aus ist über ein Treppenhaus der mittlere Trakt mi teinem gewölbten Saal aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts zugänglich. Der hintere Trakt hat einen grossen Saal und ist mi teinem Raum banachbart, dessen Entstehung nicht bestimmt werden kann.

In der Etage sind zwei Räume an der nördlichen Frontseite, im mittleren Trakt ist ein Gang und unter ihm ein Treppenhaus. An der Ostseite ist ein länglicher Raum und zur südlichen Wand lehnt sich die Loggia mit den Arkaden an.

Bei der Rekonstruktion in den Jahren 1994 – 1996 erfolgte eine Unterstützung der Fundamente unter dem ganzen Objekt und eine Vertiefung des Kellerteils um 2,5 m. Im Verlaufe der Arbeiten mussten die Pfeiler neu verfugt und versteift werden, wobei sie mit Metallprofilen verkleidet wurden. Zu den bedeutensten Eingriffen kam es im Bereich des Bodens, als die bestehende Dachkonstruktion auseinander genommen und durch eine stählerne Rahmenkonstruktion ersetzt wurde. Dadurch entstand der Raum für den zukünftingen Saal unter dem Dach. Ein neues Treppenhaus im Bereich des Lichtschachts wurde durch einen Betonrahmen unterstutzt, der in der ursprünglichen Wand verborgen ist.

Im Projekt war nicht die Rekonstruktion der ursprünglichen Fragmente enthalten, weil die Kopien der erhalten Sgraffito-Fragmente nicht ausreichend waren. Im Februar 1995 wurde Dank Prof. Hybner eine Dokumentation aufgefunden, die weitere Teilelemente des ursprünglichen Sgraffito enthielt, und so konnten die Bearbeiter der Projektdokumentation Ing. Jan Chaloupský und Ing. Arch. Stránský mit Herrn Luděk Jirásek eine Rekonstruktion der Zeichnungsfragmente für den Projektenwurf durchführen. Angesichts dessen, dass es nicht möglich war, den über den Fenstern befindlichen Teil zu rekonstruieren, wurde das Sgraffito nach ähnlichen Bauten des italienischen Meisters Valmadi in unserer Region ergänzt. Der sich ergebende Entwurf wurde nach den Anmerkungen des akademischen Bildhauers Georg Kaspar aus Mostek angepasst, der die Sgraffito-Arbeiten durchführte. Das Konzept der Objekterneuerung ging davon aus, die Renaissancegliederung zu erhalten mit der Absicht, das Gebäude sowohl in den überkommen Formen als auch in der Wahl von geeigneten Materialien, von Putz und Anstrichen voll zu rehabilitieren.

Nach Beendigung der Rekonstruktion – technisch, finanziell und auch von ihrem Umfang her sehr anspruchsvoll – wurde dieses denkwürdige Gebäude ab 1. Januar 1997 zum Sitz der Trautenauer Galerie.

Galerie

Die ersten Bemühungen, eine Institution zu gründen, die Kunstwerke in Trautenau ausstellt, zeigten sich schon nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Das Ergebnis dieser Bemühungen war die Gründung einer Galerie im Jahre 1949. Diese beendete allerdings ihre Tätigkeit bereit ein Jahr später.

Die Galerie der Stadt Trautenau entstand am 1. Januar 1997. Seine Tätigkeit konzentriert sich auf die Schaffung von Sammlungen der tschechischen bildenden Kunst, die hier entstand oder zur Region von Trautenau und dem Gebiet des Riesengebirgsvorlandes irgendeine Baziehung hat. Die Galerie beschäftigt sich auch damit, Werke der bildenden Kunst historisch zu verarbeiten und Ausstellungen zu veranstalten.

Betriebszeit:
Dienstag - Feritag 9:00 - 16:30
Samstag, Sonntag 9:30 - 15:00

Slovanské nám. 165
541 01 Trutnov
tel.. +420 499 815 916